I c h w e r d e e i n J a h r i n V I E T N A M v e r b r i n g e n !
Um ehrlich zu sein habe ich war ich mir unsicher, ob ich überhaupt genommen werde, da ich nicht dafür bekannt bin, perfekt zu sein. Außerdem standen die Chancen (zumindest bei der Diakonie) 9 zu 20, es werden also rein mathematisch weniger als die Hälfte der Bewerber genommen. Natürlich hat aber jeder, der wirklich den Wunsch hat, einen Freiwilligendienst zu machen, mindestens ein, wenn nicht sogar mehr, weiteres Standbein. Vielleicht konnte ja die Tatsache überzeugen, dass es genau das ist, was ich will. Nicht nur irgendein Land, nicht nur einfach mal weg - es musste einfach ein Freiwilligendienst in Vietnam sein!
In meinem letzten Eintrag habe ich meine ersten Eindrücke zu den Organisationen gegeben, bei denen ich mich beworben habe. Jetzt möchte ich über das "outcome" berichten, also was dabei rum gekommen ist:
Kolping: Wir Bewerber haben eine weitere E-Mail erhalten, in der unter Anderem ein Link war, der zu einer Liste weiterleitete, in der wir uns freiwillig eintragen konnten, um Mitfahrgelegenheiten bilden zu können. Da ich aber bereits eine Zusage von der Diakonie erhalten hatte, bin ich nicht mehr zu dem Auswahlseminar nach Bonn gefahren.
Diakonie: Ich bin zu einem Vorstellungsgespräch nach Erfurt gefahren, bei dem Herr Kratsch und ich uns besser kennen lernen und er mir auch viele Informationen zum Freiwilligendienst geben konnte (auswendig übrigens - danke nochmal dafür). Wer mich kennt, konnte es sich schon denken:
Das fing alles ein wenig verplant an, als ich erstmal 20 Minuten lang Sturm geklingelt habe - im falschen Gebäude! Fünf Schritte weiter war der Eingang zum richtigen... Durch viele glückliche Zufälle und mit Hilfe zwei netter Damen (DANKE!) aus einem anderen Büro ist Herr Kratsch, nachdem er 15 Minuten lang im richtigen Gebäude auf mich gewartet hatte und dann gegangen ist, extra zurück gekommen und mit einer Verzögerung von einer Stunde fand das Gespräch dann doch statt, obwohl er die Unterlagen nicht mehr bei sich hatte. Ich konnte trotz intensivem Blogs-von-Ehemaligen-lesen noch viele neue Dinge erfahren. Im Nachhinein hat er mir auch noch eine Mail geschickt mit den Unterlagen, die er nicht dabei hatte, als PDF-Datei.
Zehn Tage später erhielt ich die Zusage für das Projekt.
Freunde: Tatsächlich habe ich wegen dem Problem mit dem Online-Projektportal bei der Organisation angerufen. Und was erfuhr ich dann? Deren Projekt in Vietnam wird seit einigen Jahren schon nicht mehr durchgeführt aufgrund von Visums-Problemen. Somit hätte sich das damit auch erledigt...
Vifi: Im Januar erhielt ich dann auch eine Einladung von Herrn/Frau Nguyen zu einem Vorgespräch per Telefon, um vorab schon Fragen klären zu können. Außerdem wurde eine offizielle Einladung zur Bewerbungsrunde per Mail, die Ende Januar ankommen soll, angekündigt.
Wer etwas spät dran ist, aber trotzdem einen Freiwilligendienst leisten möchte, hat vielleicht trotzdem die Chance, nach Vietnam zu kommen, wenn er sich bei Vifi meldet.
Wer etwas spät dran ist, aber trotzdem einen Freiwilligendienst leisten möchte, hat vielleicht trotzdem die Chance, nach Vietnam zu kommen, wenn er sich bei Vifi meldet.
Jetzt, wo es feststeht, kann ich mich auf die Suche nach Sponsoren begeben. Durch Infoblätter, die ich von den Freunden erhalten habe, und natürlich auch meine Schwester (momentan weltwärts in Costa Rica) habe ich schon eine grobe Vorstellung von der Vorgehensweise. ;)
Für diejenigen, die keinen Spenderkreis aufbauen wollen und unter 25 Jahre alt sind:
Man kann auch monatlich von dem Kindergeld, das einem zusteht, die Spendensumme aufbringen!
