Warum?

Im Bezug auf mein Freiwilligenjahr und diesen Blog tun sich für euch vielleicht viele Fragen auf.

Warum mache ich überhaupt einen Blog, was ist der Sinn und Zweck davon? Will ich damit berühmt werden, oder was? Wozu überhaupt ein Freiwilligendienst, wenn man die Zeit doch zum Studieren nutzen könnte? Warum kein Urlaub, sondern ein ganzes Jahr, und dann auch noch in Vietnam? Warum nicht Südamerika, Afrika oder China?

Hier versuche ich jetzt also auf aufkommende Fragen so gut ich kann zu beantworten und falls es doch noch etwas gibt, was ihr gerne wissen würdet, könnt ihr mich gerne über E-Mail kontaktieren.

Warum mache ich einen Blog?
Noch bevor ich überhaupt eine Zusage erhalten hatte, dachte ich mir, dass ich unbedingt einen Blog machen sollte für all diejenigen nach mir, die ein FSJ über weltwärts machen möchten. Da ich selbst in meiner Bewerbungszeit viel recherchiert habe und wissen wollte, wie erfolgreiche Bewerbungen, bzw. ihre Verfasser so sind und ob ich ohne jemals etwas ehrenamtliches geleistet zu haben auch einen Platz im weltwärts-Programm bekommen würde. 
Und auch wenn ich keinen Platz bekommen hätte, hätte ich diesen Blog nicht gelöscht, weil ich meine Erfahrungen mit euch teilen möchte und sei es nur, damit ihr, wenn ihr euch bewerbt, nicht ins kalte Wasser geworfen werdet und wisst, welche Fettnäpfchen man vermeiden sollte. Hätte ich nicht bereits nach dem ersten Bewerbungsgespräch einen Platz bekommen, hätte ich euch noch über das Kolping-Wochenendseminar, die Vifi-Bewerbungsrunde und evtl. auch über ein Bewerbungsgespräch beim DRK etwas schreiben können. 
Da ich also die Hürde der Bewerbung erfolgreich genommen habe, wird dieser Blog weitergeführt um meine Erfahrungen und Erlebnisse in Vietnam zu dokumentieren, über die Lage dort aufzuklären und euch in Deutschland über das Leben hier up-to-date zu halten.
Über reges Interesse an der Entwicklungsarbeit und dem Freiwilligendienst würde ich mich natürlich sehr freuen und ich berichte und helfe auch gerne, aber diesen Blog schreibe ich nicht, um berühmt zu werden. 

Warum ein einjähriger Freiwilligendienst statt eines Studiums?
Einen ersten Anreiz dafür hat mir meine ältere Schwester gegeben, die auch über weltwärts nach Costa Rica geflogen ist, um dort im Naturschutz tätig zu sein. Ich selbst werde in Vietnam soziale Arbeit in Form von Hilfe für benachteiligte Menschen leisten. Ich werde in einem Projekt arbeiten, in dem es größtenteils um die Fürsorge für Kinder geht. Die Arbeit mit Kindern macht mir sehr viel Spaß.
Außerdem wollte ich die Chance nutzen, die vietnamesische Kultur richtig kennenzulernen. Ein Auslandssemester allein würde mir dafür nicht reichen. Ein Studium kann man immer anfangen, aber für ein Jahr auf einen anderen Kontinent, eine neue Kultur und Sprache kennenzulernen und mit diesen Menschen täglich Kontakt zu haben, dazu noch als Freiwilligendienst - das ist eine einmalige Chance.

Warum Vietnam?
Mehr als alle anderen Kulturen, die in Deutschland vertreten sind, interessiert mich die vietnamesische. Durch einige Bekannte und meinen festen Freund konnte ich schon einige kleine Einblicke erhaschen, aber ich wollte mehr. 

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