Endlich war es so weit: das Einstiegsseminar in Erfurt hatte am 11. Juli begonnen und (fast) alle Freiwilligen hatten sich um 12 Uhr Mittags am Seminarort eingefunden - sogar ich!
Da wir bereits über E-Mail und Facebook Kontakt zueinander aufgenommen hatten, konnte ich einige meiner Kommilitonen bereits namentlich zuordnen und sie machten alle schon am ersten Tag einen positiven Eindruck auf mich, der sich bis zum Ende hin auch nur noch bestärkt hatte, ich freue mich jetzt schon auf die gemeinsame Zeit in Vietnam!
☺
Schon direkt nach dem Mittagessen hatte uns Stefan Kratsch den Plan für die kommenden Tage vorgestellt und dann ging es auch schon direkt danach los.
Freitag: Vorstellungsrunde - erste Infos zu Vietnam - Phantasien von Vietnam (Bilder malen) - Ausflug in die Stadt
Samstag: Tageseinstieg (von zwei Freiwilligen, die sich eine kleine Übung überlegt haben um locker in den Tag zu starten, meist draußen) - Ist-Was-Runde (über den gestrigen Tag reden, was einem gefiel oder störte, etc.) - Sprachkurs (hat einige anscheinend etwas überrumpelt, aber zum Ende des Seminares konnte jeder schon einige Sätze auf Vietnamesisch sagen) - Referat (jeder hatte sich vor dem Seminar mit einem eigens ausgesuchten Thema beschäftigt und die anderen dann darüber informiert) - Interkulturelle Übung - Film
Sonntag: Tageseinstieg - Ist-Was-Runde - Rolle und Erwartungen an die Freiwilligen - Sprachkurs - Fußball WM Finale bei Stefan (WIR SIND WELTMEISTER!!!)
Dienstag: Tageseinstieg - Ist-Was-Runde - Sprachkurs - Referat - Interkulturelle Übung
Mittwoch: Tageseinstieg - Ist-Was-Runde - Mitteilung: Einteilung in die Einsatzstellen (ich werde in Bắc Giang im Sozialen Zentrum arbeiten) - HIV&AIDS - Referat - Sprachkurs - Philosophischer Abend
Wir hatten fast jeden Tag mehrere Stunden Sprachunterricht. Ông Lê hat uns die Basics dieser Sprache, die zwar grammatikalisch einfach ist, aber eine sehr anspruchsvolle Aussprache hat, so gut es ging vermittelt. Und wenn es in Vietnam dann mal heißt "Tôi mua bia cho các anh và các chị. Chúng ta uống - trăm phần trăm!" wissen wir, was gemeint ist.
Wir hatten fast jeden Tag mehrere Stunden Sprachunterricht. Ông Lê hat uns die Basics dieser Sprache, die zwar grammatikalisch einfach ist, aber eine sehr anspruchsvolle Aussprache hat, so gut es ging vermittelt. Und wenn es in Vietnam dann mal heißt "Tôi mua bia cho các anh và các chị. Chúng ta uống - trăm phần trăm!" wissen wir, was gemeint ist.
Donnerstag: Tageseinstieg - Ist-Was-Runde - Wanderung - Referat - "Viet Cong" Übungen
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| Wanderung mit "Việt Cộng Übungen" |
Während unserer Wanderung hat Stefan uns mit "Việt Cộng Übungen" auf Trab gehalten und Langeweile kam nie auf. Bei unserem Zwischenstopp wurden uns Essen und Getränke von Stefan und Ông Lê ausgegeben, dankeschön! ☺
Freitag: Tageseinstieg - Ist-Was-Runde - Referat - Formalia und Informationen zu den Einsatzstellen - Ankunft der "Ehemaligen" - Gemeinsamer Abend mit den "Ehemaligen"
Freitag: Tageseinstieg - Ist-Was-Runde - Referat - Formalia und Informationen zu den Einsatzstellen - Ankunft der "Ehemaligen" - Gemeinsamer Abend mit den "Ehemaligen"
Samstag: Tageseinstieg - Ist-Was-Runde - Thema Vietnam: Leitung Teresa Reif - Sprachkurs - Vietnamesischer Abend
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| Vietnamesischer Abend |
Der vietnamesische Abend war -meiner Meinung nach- ein voller Erfolg! Wir haben zusammen mithilfe von Cô Bích Frühlings- uns Sommerrollen, Wan Tan, Suppe und Chè Chuối gekocht. Die Stimmung war locker und fröhlich, die Ehemaligen hatten noch vieles zu erzählen, es wurde zum ersten Mal Reisschnaps probiert und das ein oder andere Mal ertönte ein "Trăm phần trăm!" in unserer geselligen Runde.
Sonntag: Tageseinstieg - Ist-Was-Runde - Letzte Absprachen - Heimkehr
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| Tipps für's WG-Leben |
Alles in Allem lässt sich sagen, dass das Seminar meine Erwartungen übertroffen hat und wirklich nichts negatives zu sagen ist. Durch die Erzählung der Ehemaligen hat man die letzten Ängste und Befürchtungen verloren und die Vorfreude auf Vietnam ist ins Unermessliche gestiegen. Die zehn Tage kamen einem anfangs ziemlich lang vor, doch am Ende war die Zeit viel zu schnell vergangen und ich freue mich schon darauf, alle in einem Monat (der Flug wurde um 2 Wochen verschoben) am Flughafen wiederzusehen!
Danke an meine Mitfreiwilligen, die Ehemaligen, Stefan, Ông Lê, Bà Ưng und Cô Bích!
Außerdem möchte ich auch meiner Familie für die wirklich sehr schöne und herzliche Abschiedsfeier, Geschenke und Glückwünsche danken. Ich bin froh, euch zu haben und an meiner Seite zu wissen
♥
Und natürlich auch ein großes DANKE an all die Leute, die mich durch eine Spende finanziell unterstützt und diesen Freiwilligendienst mitunter erst ermöglicht gemacht haben!



